ARCHITEKTUR

Am Anfang eines lebenslangen Lernens im Beruf steht die zeitlich wie inhaltlich konzentrierte, praxisnahe Ausbildung des Studiums der Architektur. Dieses ist im Studiengang Architektur an der HTWK Leipzig an aktuellen Berufsbildern und Arbeitsfeldern europäischer Architekten orientiert. Künstlerische, technische, wirtschaftliche, soziale und kommunikative Kernkompetenzen werden vermittelt und trainiert. Die verwandte Arbeitsweise entspricht der internationalen Praxis. Sie umfasst Einzel-, Team- und Atelierarbeit. Auslandserfahrungen durch Gaststudien und Exkursionen unterstützen die notwendige globale Ausrichtung der Lehre ebenso wie die Integration von Fremdsprachen im Lehrplan.

Entwurfsprojekte, verstanden als ganzheitliche Untersuchungen und Gestaltungen des menschlichen Lebensraums in Stadt und Landschaft, stehen dabei im Mittelpunkt der Lehre und verbinden alle beteiligten Einzeldisziplinen.

Thematisiert werden in der Regel gesellschaftsrelevante Fragen und Probleme, die nach der architektonischen Bearbeitung im Seminar wieder der öffentlichen Kritik gestellt werden. Dies geschieht bevorzugt durch Ausstellungen, Wettbewerbsbeteiligungen und Veröffentlichungen, wodurch die Praxisnähe und Relevanz der Ausbildung ständiger Überprüfung unterliegt.

Der Absolvent verfügt neben den zeitgemäßen Berufskenntnissen und Fähigkeiten über hinreichende kritische Kompetenz, sich auch zukünftig den schnell wandelnden gesellschaftlichen und beruflichen Rahmenbedingungen gegenüber offen und produktiv zu verhalten, wie es im o.g. Zitat angesprochen ist.

Die bestandene Eignungsprüfung ist die Voraussetzung für die Bewerbung zum Architekturstudium. Mit ihr wird die notwendige Begabung für ein Architekturstudium überprüft.

Die Anmeldung für die Eignungsprüfung erfolgt beim Dezernat Studienangelegenheiten ab Januar. Die Eignungsprüfung findet in der Regel im April für das kommende Wintersemester statt. Der Termin wird Ihnen rechtzeitig mitgeteilt. Dabei haben die Bewerber Fragen zur baugeschichtlichen und architektonischen Allgemeinbildung sowie zu ihrem Berufswunschbild schriftlich zu beantworten und gestellte Aufgaben zeichnerisch zu lösen. Über die bestandene Eignungsprüfung erhalten die Bewerber eine schriftliche Bestätigung. Sie ist ein notwendiger Bestandteil der Bewerbung.