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Wettbewerb - d3 natural systems

2013
TitelWater aerial
VerfasserMichael Eberl und Christian Bobsin

BetreuerProf. Frank Hülsmeier


MedienPlanlayout [PDF]
Christian_Bobsin.vcf

 

 

 

Abstract

Problemstellung - Wasserknappheit – ca. 1,1 Mrd. Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, und ca. 2,4 Mrd. Menschen haben keine akzeptablen sanitären Einrichtungen. Die Profitgier der großen Unternehmen  verschärft zunehmend die weltweite Wasserkrise. Nicht nur in den armen Regionen, sondern auch in wirtschaftlich starken Ländern, wie zum Beispiel in Australien, herrscht Wassermangel. Western Australia hat ein schwerwiegendes Problem mit dem Wassermangel. Die Region antwortet mit uneffektiven Maßnahmen wie Wasser sparende Gesetze, Meerwasserentsalzung und ein intensive Nutzung des Grundwassers, welche die Probleme noch weiter verlagern.
Vorbild Natur
-In den australischen Wüsten leben verschiedene Arten von Eidechsen, die sich perfekt an das Leben in Trockenheit, dem Wassermangel und den Bedingungen der Wüste angepasst haben. Sie sind feuchtigkeitsernte Eidechsen, die das lebensnotwendige Wasser dem Nebel, Regen und Boden entziehen. Für die optimale Wasserentnahme entwickelten sie eine Haut, die durch die Mikro- Wabenstruktur superhydrophil ist und somit Wasser anzieht. Ein Kapillarsystem zwischen den wabenförmigen Schuppen transportiert das Wasser durch Kapillarkräfte über den Körper der Eidechse in den Mund.
Bionik
- Ziel ist es, ein Wasser erntendes Gebäude zu entwickeln, dessen Fassade  auf dem Prinzip der Eidechsenhaut beruht. Die Fassade besteht aus EFTE Kissen kombiniert mit super-hydrophilen Mikrokapillaren welche das Wasser aus Regen und Nebel sammeln und dieses in eine Reihe von Wasserspeichereinheiten in der Mitte des Turms kanalisieren. Das Wasser soll wird direkt gespeichert und dann einem direkten Verbraucher (vertical farming) zugeführt. Das überschüssige Wasser wird über die Speicher in Bodennähe zur Revitalisierung des umliegenden Ökosystems abgegeben. Überschüsse gelangen zur Stabilisierung direkt ins Grundwasser.

Michael Eberl, Chrisitan Bobsin

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