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Bremmer-Preis 2008

Auszeichnung Studiengang Architektur

Zum Bremmer-Preis 2008 waren 24 Arbeiten aus unterschiedlichsten Fächern und Semestern des Studiengangs Architektur vorgeschlagen. Zahlreiche Studenten haben die Möglichkeit genutzt, ihre Entwürfe und Projekte während des Rundgangs der Jury am Nachmittag des 14. April selbst zu präsentieren.

Die Jurymitglieder im Jahr 2008 waren:
der Preisstifter
Prof. Gerhard Bremmer,
Kemal Akay und Christian von Oppen
(beide von n+1 Architekten Berlin als externe Gutachter) und
Prof. Marina Stankovic.

Im Anschluss tagte die Jury unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Nach mehreren Beratungsrunden mit Diskussionenüber die Ziele der Ausbildung an der Architekturfakultät der HTWK Leipzig wie Kreativität, Gestaltungspotentiale, präzise Durcharbeitung etc. kam es zu folgendem Ergebnis für die engere Wahl:

Drei Arbeiten aus dem Grundstudium kamen in die engere Wahl, darunter eine Konstruktionsaufgabe aus dem 1.Semester sowie zwei Entwürfe jeweils aus dem 3.Semester. Vier Arbeiten aus dem Hauptstudium kamen in die engere Wahl, davon drei Vertiefungsentwürfe und ein Sonderprojekt. Damit zeigt sich auch in diesem Jahr, dass Arbeiten aus dem gesamten Studienprogramm beim Bremmer-Preis 2008 für Auszeichnungen vorgesehen waren.

Im letzten Rundgang kam es zum abschließenden Ergebnis:
Ein Sonderpreis wurde von dem Jurymutglied Kemal Akay, n+1 Architekten Berlin, spontan gestiftet für den Entwurf »Jahresausstellung 2007 im ehemaligen Bowlingtreff«, das von Romy Heiland, Patrick Bedarf, Christian Pfeifer, Tom Weyrauch mit Mathias Bertram konzipiert und ausgeführt wurde.
Die Jury beschäftigte sich in ihrem Abwägungsprozess immer wieder mit diesem Entwurf, da die Gemeinschaftsarbeit und die Ideen überzeugend waren wie das pinkfarbene Band, das von Außen nach Innen und durch die Ausstellung leitete, die dazugehörigen Aufsteller und das Sitzband als Installation sowie die Licht- und Medieninstallation. Der Sonderpreis ist eine Wochenend-Einladung des Teams nach Berlin im Wert von 500,00 Euro.
Betreut wurde die Arbeit von dem Medienkünstler Jürgen Meier, Prof. Dr. Annette Menting und Prof. Marina Stankovic.

Den 2. Preis erhält Torsten Glaschke für seinen 3. Semester-Entwurf »Umwandlung einer Hofreite zum Heimatmuseum«. Bemerkenswert ist der präzise Umgang mit der Maßstäblichkeit von historischem Bestand und moderner Ergänzung. Themen des Bestands wie das Holzfachwerk werden aufgegriffen und transformiert in stählerner Materialität weitergeführt. Die Anlage ist spannungsreich gestaltet. Hervorzuheben ist in diesem Fall auch die darstellerische Qualität mit handgezeichneten Rissen, aquarellierten Perspektiven und angemessenem Modell.

Gute Ideen sind überzeugend umgesetzt.

Der 2. Preis ist mit 500,00 Euro dotiert. Betreut und bewertet wurde die Arbeit vom Preisstifter Prof. Gerhard Bremmer selbst und Prof. Dr. Annette Menting.

Der 1. Preis wird der Arbeit »Museum für moderne Kunst in Novi Sad« von Romy Heiland und Tom Weyrauch zugesprochen. Die Jury war besonders überzeugt von dem sensiblen Umgang mit dem Genius Loci, das heißt der Umgang mit dem Thema Stadt und Wasser. Aus einer präzisen Standortanalyse wurde ein skulpturaler Baukörper entwickelt mit sehr interessanten räumlichen Durchdringungen. Der Preis ist mit 1.000,00 Euro dotiert. Die Arbeit wurde von Prof. Marina Stankovic und Prof. Hubert Hermann betreut.

Der Bremmer-Preis wurde in diesem Jahr zum 12. Mal vergeben – die erste Auslobung erfolgte nach dem 60. Geburtstag des Preisstifters. Mehr und mehr entwickelt sich die alljährliche Preisverleihung zu einer spannenden Veranstaltung, die eine Jahresschau der besten Architekturstudienarbeiten an der HTWK Leipzig darstellt und für alle Studierenden sowie Studieninteressierte oder auch externe Interessenten äußerst inspirierend ist. Der Studiengang Architektur freut sich über diese langanhaltende Tradition des Preises und dankt dem Preisstifter Gerhard Bremmer, Honorarprofessor am Studiengang Architektur. Einen Dank auch an die Jurymitglieder und ganz besonders an die Stifter des Sonderpreises Kemal Akay und Christian von Oppen von n+1 Architekten Berlin.

Letzte Änderung: 13.5.2015
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