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Clyde re built - a river's reborn

Clyde re built – a river’s reborn  

Der Niedergang der Schiffindustrie macht es notwendig die ehemaligen Trockendocks, welche zur Reparatur von Schiffen genutzt wurden neu zu bespielen. Es wurden Funktionen wie Ausstellung, Kongress, Event und Shopping hinein transportiert. Bei dieser Umwandlung blieb jedoch die unverwechselbare Struktur der Docks erhalten und wurde für den Besucher sichtbar und erlebbar gemacht. Vier Themen lassen sich formulieren. Erstens spielte das Dock selbst eine wesentliche Rolle. Zweitens wurde das Objekt, das Schiff, thematisiert. Interessant war als drittes die Untersuchung, wie sich das Dock als Raum nutzen lässt, welches die Konstruktion eines Daches einschloss. Das vierte Thema bezog sich auf den Wechsel zwischen trocken und nass einzugehen.

Das Dock  No1 soll als Kongress Center genutzt werden. Hierzu wurde das Thema des Daches wieder aufgegriffen. Zur Hervorhebung des besondern Charakters des Docks, wurde die Struktur auf das Dach übertragen. Die Funktionsräume des Kongress Centers sind in einem dreistöckigen containerartigen Kubus untergebracht.  

Das Dock No2 wird zum Eventdock umfunktioniert. Die Treppenstruktur wird in eine Tribüne umgewandelt. Die Bühne, der ehemalige Boden des Docks, kann für Basketball- oder Volleyballturniere oder andere Arten von Veranstaltungen genutzt werden. Denkbar ist es ebenfalls das Dock zu fluten und eine Schwimmbadfunktion hineinzusetzen oder Wassersportwettkämpfe stattfinden zu lassen.

Im Dock No3 kann man gemütlich Shoppen gehen und sich in einer Ausstellung über die Geschichte der Schifffahrt in Glasgow informieren. Untergebracht sind die beiden Funktionen in einem Baukörper der an einen stilisierten Schiffsrumpf erinnert.

Die Freiflächen vor und zwischen den Docks dienen als Verkehrsflächen für Parken, Zuliefer- und Anfahrtswege. Die Fläche nördlich des Docks No1 wird als Besucher- und Erholungszone mit Bezug zum Fluss bespielt.

Sabine Gittel

Letzte Änderung: 27.11.2013
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