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WOHNEN+ in Leipzigs City

Problemerfassung:

Die Zentrumsrandlage des Brühl, die Wichtungsverschiebung seiner Bedeutung, sowie die Vernachlässigung des Ensembles fördern die gegenwärtige  Zuspitzung der Lage dahingehend, dass von Seiten der LWB ein Abriss der Wohnhausscheiben in Erwägung gezogen wird. Ich möchte mit meinem Entwurf die Potentiale des Ensembles aufzeigen und Maßnahmen vorschlagen, die den weitest gehenden Erhalt des selben nachhaltig sichern könnten. Als Ergebnis dieser soll ein Beispiel für zeitgemäßes Leben in der Stadt stehen.

Außerdem finden Themen, wie die voraussichtliche Bevölkerungsentwicklung Leipzigs, Autofreie Innenstadt, das Schaffen kurzer Wege und das Entsiegeln nichtbenötigter Flächen, Beachtung.

 

Lösung:

Als wichtigste Maßnahme müssten die momentan nur mäßig bis nicht funktionierenden Zwischenbauten aus dem Ensemble herausgetrennt werden um neue Ansatzpunkte für Entwicklungsmöglichkeiten in den zu Tage tretenden Erdgeschossen der Wohnhausscheiben  zu schaffen.

Infolge dessen wäre für Dienstleistungsbereiche in nächster nähe der Anwohner gesorgt.

Durch die Zuordnung der einzelnen freigewordenen Bereiche zwischen den Wohnbauten zu jeweils passenden Themengebieten, wird die Einbindung in das vorhandene Stadtgefüge und so eine Revitalisierung des öffentlichen Raumes erreicht.

Die Zuordnung der Zwischenbereiche, wozu auch der Kaufhausbereich zählt, wird auf Plan 3 erläutert.

Des weiteren würde, durch die Neustrukturierung der Wohneinheiten und die vertikale Schichtung der Nutzungen Handel, Büro und Wohnen, die Anzahl der jetzt vorhandenen Wohnungen um die Hälfte oder zwei Drittel verringert.

Es muss hinzugefügt werden, dass die Wohnflächen der einzelnen Einheiten teilweise stark variieren, sie bewegen sich zwischen 52 und 175 m².

Ich plädiere für eine gewisse Entmischung der Größen aufgrund einer nicht zu verhindernden Milieubildung in den einzelnen Häusern als auch aus statischen und haustechnischen Gründen.

Laut einer wirtschaftswissenschaftlichen Analyse wächst die Nachfrage nach kleinteiligem Büroraum im Stadtzentrum, wodurch der hier Geschaffene, bedingt durch die günstige Lage ohne Weiteres vermietbar wäre.

Durch die vorgenannten Maßnahmen, das Einbinden einer eingeschossigen Tiefgarage, sowie zusätzlicher Aufzüge in jedem Wohnhaus wird die Attraktivität der Wohnungen extrem verbessert. Aufgewertet wird das Angebot außerdem durch großzügige helle Eingangsbereiche,  zweigeschossige Etagengärten, welche zusätzlich Licht in die Mittelgänge leiten und Dachterrassen für die Bewohner.

Abschließend seien noch die Fassaden erwähnt, welche auf Plan 5 näher ausgeführt werden.

Reyk Bader

Letzte Änderung: 27.11.2013
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