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New Silence - Entwurf eines Friedhofs für die Metropolregion Tokyo

Erläuterungstext:

Die Diplomarbeit “New Silence - Entwurf eines Friedhofs für die Metropolregion Tokyo” beschäftigt sich mit dem Umgang mit dem Tod und Friedhöfen in Megametropolen (speziell Tokyo). Tokyo besitzt auf Grund seiner schnellen polyzentrischen Entwicklung eine Viezahl von unterschiedlichsten stadtstrukturellen System. Die flache Ausbreitung sowie der mangelnde Platz sorgen für eine Vielzahl von Problemen. Eines davon ist die Überlastung der vorhanden Friedhöfe.

 

An dieser Stelle setzt die Diplomarbeit an. Es gilt eine Lösung für den städtischen Bereich Tokyo zu finden, die sowohl auf die bestehenden Probleme eingeht als auch mit den vorhanden Lösungen verwoben werden kann. So stellt sich das entwickelte Konzept auf die Stadt ein, indem es im inneren Bereich viele kleine Friedhöfe etabliert, die zu Fuss erschließbar sein sollen und somit die Erschließung durch überlastete öffentliche Verkehrsmittele vermeidet. Diese Friedhöfe sind Lückenfüller und nutzen jede Situation, an der sie sich etablieren können. Die Etablierung schaffen sie jedoch nur durch die Mischnutzung mit anderen Systemen, um so eine Mehrfachnutzung und höhere Qualität zu erzeugen. Im äußeren Bereich der Megametropole ist die Bebauung flach, die infrastrukturelle Anbindung besser und es somit möglich, das System in den öffentlichen Verkehr zu  integrieren. Das heißt, dass die Friedhöfe weiter auseinander positioniert und somit größer angelegt werden können.

 

Die Arbeit beschäftigt sich damit, wie die städtebaulichen Möglichkeiten für einen Friedhof aussehen können:

Von der Ausnutzung von Brachflächen bis hin zur Landgewinnung in der Tokyoter Buch um eine Friedhofsinsel zu etablieren. Durch die weitere Analyse der Stadt auf ihre Potenziale hin, bzw. der Regionen, in denen bereits Konzepte wie Grünflächen-Revitalisierung existieren, wurde ein Standpunkt herausgeggriffen und dieser näher betrachtet. Ausgehend von den vorangegangenen Analysen bezüglich des städtebaulichen Kontextes sowie der Menschen und deren umgang mit dem Tod, wurde ein Entwurf konzipiert. Dieser orientiert sich an der kleinteiligen Bebaung der Nachbarschaft und versucht Gegebenheiten wie Grüne Achsen für sich zu nutzen, indem er sie stärkt und mit dem eigenen Konzept verbindet. So wurde der Entwurf eines öffentlichen Friedhofs geschaffen, der sich nicht nur an den bestehenden Systemen orientiert, sondern zugleich neue Erkenntnisse, wie z.B. das Aufkommen neuer Grabsteine, in sich integriert.

Nicky Werner

Letzte Änderung: 27.11.2013
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