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Neues Munch-Museum in Oslo

Erläuterungsbericht

Analyse

Ergebnis der Analyse des Masterplans ist, das die darin geforderte Unterteilung des Grundstückes in drei unabhängige Baufelder für einen öffentlichen Bau mit einem derart hohen Bedeutungsanspruch ungeeignet ist. Ein Baukörper soll zusammen mit der Oper und der Bibliothek eine städtebauliche Einheit bilden um sich von der umgebenden Wohn- und Geschäftsbebauung abzuheben.

Entwurf

Grundlegende Idee des Entwurfs ist es wichtige Wege, Orte und Anforderungen des Masterplans von dem maximalen Volumen zu subtrahieren. Geschnittene Flächen werden transparent, ungeschnittene bleiben massiv. Die Kante des Volumens bleibt erkennbar hat aber unterschiedliche Charaktere: Zur Oper gibt sie sich einladend, ebenso zur Bibliothek, während zur östlichen Wohnbebauung eine deutliche Distanz durch den Form  des Baukörpers entsteht.

Funktion

Das Wettbewerbsprogramm fordert zwei prinzipiell unterschiedliche Funktionen. Die Ausstellung von Kunst und die Lagerung und Konservierung der Kunst bzw. die Verwaltung des Gebäudes. Diese sollten Im Interesse der Sicherheit getrennt gehalten werden. Im urbanen, nördlichen Seite befindet sich der Verwaltungs- und Lagerteil, während sich im südlichen, der Oper und dem Fjord zugewandten Seite das Museum zu finden ist. Der erforderliche Schnittpunkt zwischen Lager/Ausstellung befindet sich im dritten OG.

Erschließung

Die Erschließung der Verwaltung erfolgt von Norden bzw. über die Tiefgarage. Auf Grund der Durchmischung von öffentlichen und nichtöffentlichen Funktionen müssen Besucher und Mitarbeiter eine Sicherheitsschleuße passieren bevor sie in die Verwaltung oder das Lager und die Werkstätten gelangen. Die öffentlichen Funktionen bleiben so frei zugänglich.

Das Museum hat seinen Zugang an der Spitze des Körpers. Besucher müssen hier ihre Taschen und Mäntel einschließen bevor sie ebenfalls eine Sicherheitsschleuße passieren. Der Aufgang in die oberen Geschosse erfolgt über eine breite Treppe die sie mit der Glasfassade bewegt und so die Illusion bietet über den Fjord zu steigen.

Material

Das Gebäude ist als Stahlbetonkonstruktion konzipiert, mit nach außen und Innen sichtbaren Beton-Oberflächen.

Björn Picard

 

Letzte Änderung: 27.11.2013
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