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Public square; public house "knowledge boxes"

Erläuterungsbericht  

Hauptinteresse meiner Diplomarbeit ist die städtebauliche Neubewertung der gesamten Doppelplatzanlage und nicht nur des Alexis-Schumann-Platzes. Weitere Kriterien sind ein funktionsoptimiertes und minimiertes, den Bedürfnissen angepasstes Raumprogramm zu schaffen.

Ziel ist es nicht nur Gemeindemitglieder an den Ort zu binden, sondern viele Bevölkerungsgruppen anzusprechen und den Ort nutzen zu lassen.

Als erste Etappe dieser Arbeit steht die Untersuchung der geschichtlichen Aspekte der Doppelplatzanlage und ihrer schon immer sehr großen Bedeutung für die Anwohner.
Die weitere Analyse muss Plätzen des 19.Jahrhunderts zu teil werden, aber nicht nur die eigene Analyse, sondern auch die anderer in dieser Richtung forschenden „Camillo Sitte“.
Camillo Sittes „Städtebau nach seinen künstlerischen Ansätzen“ verhilft zu neuen Blickwinkeln in der Platzanalyse, dem Thema des „Filters“ und der „Transparenz“.
„Transparenz“ als Thema der Überlagerung und Durchdringung verschiedener Lagen und Ebenen, begründet nach Colin Rowe und Robert Slutzky bringt den Entwurf in eine entscheidende Richtung.

Die Analyse des vorhandenen Konzeptes „Pavillon der Hoffnung“, dem Walfisch des Expogeländes, ergeben sich, aus Unstimmigkeiten des Raumprogramms im Fisch selbst, funktionsgeteilte Boxen. Idee des Walfisches sollte es sein mit neuer Erkenntnis aus dem Wal zu kommen, diese Aufgabe wird jetzt den einzelnen Funktionsbausteinen zu teil. Es gibt 3 Erkenntnisboxen, mit den Inhalten „Sozialer Nutzung“, „Kommunikativer Nutzung“ und „Sakraler Nutzung“, des weiteren wird es die geforderte Tiefgarage als „Nebennutzung“ geben.

Fusionieren nun die Themen „Transparenz“ und „Erkenntnisbox“ erhält man eine freien, interessanten Platz, welcher nicht von großen Bauwerken zerstört, sondern durch kleine Eingriffe erlebbar gemacht wird. Der Doppelplatz bietet nicht nur Perspektiven- und Facettenreichtum, sondern er übernimmt ähnliche Aufgaben eines Stadtteilzentrums. Er bildet einen Ort, an dem man seine Freizeit verbringen und das Leben genießen kann, aber er bietet weiterhin auch Möglichkeiten der Zuflucht und der Hilfe.

Luisa Höfer

Letzte Änderung: 27.11.2013
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