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Entwicklung einer Fügekonstruktion

für segmentierte Freiformschalen

aus zementgebundenen Werkstoffen

 

 

Beton ist der prägende Baustoff der modernen Industriegesellschaft. Positive Eigenschaften sind die Ursache dafür: Beton ist fest, langlebig, robust und ausdauernd feuerbeständig. Darüber hinaus ermöglicht der Baustoff aufgrund seiner Formbarkeit, im Verarbeitungszustand, die Realisierung von Bauteilen mit schier unerschöpflicher Formenvielfalt und beinahe unbeschränkten Abmessungen.

Der Zugriff auf die Hauptbestandteile von Beton ist weltweit recht einfach. Auch das erklärt seine nahezu exzessive Verwendung für unterschiedlichste Projekte. So wird statistisch ein Kubikmeter Beton pro Mensch und Jahr hergestellt! Dafür wiederum werden 250 kg, bzw. in Verbindung mit Stahl als Bewehrungsogar 440 kg, Kohlendioxid freigesetzt! Die Produktion eines Kubikmeters Beton verursacht somit genauso hohe Emissionen wie ein moderner PKW auf 2000 Kilometern Fahrstrecke!

Vor diesem Hintergrund befasst sich das Forschungsvorhaben mit dem Kurztitel "fhoch3", als eine Kooperation von Projektpartnern aus Industrie und Wissenschaft, mit der Entwicklung materialsparender, intelligent geformter Betonbauteile. Auf der Grundlage geometrischer Algorithmen und Prinzipien, sowie innovativer computergestützter Planungswerkzeuge, sollen vorfertigbare, dünnwandige Elemente zur Realisierung ressourcensparender Freiformschalenkonstruktionen entwickelt werden.

Letzte Änderung: 5.7.2016
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